Apple TimeCapsule - Über Hitze, Lautstärke und Lüfter

Apple stellte die TimeCapsule letztes Jahr auf der MacWorld Expo in San Francisco vor. Zwei Monate später war sie versandbereit und ich musste mir direkt ein solches Teil bestellen. Da ich die Kapsel für mehr als nur Backups meines damaligen Pros nutzen wollte, bestellte ich mir direkt die große Version mit 1TB Speicherplatz. Da damals so viel Speicherplatz teuer war, war auch der hohe Anschaffungspreis damit gerechtfertigt. Schließlich kostetet eine selbstgebaute (also ein Router mit Gigabit Ethernet, und 802.11n WLAN inkl. einer externen 1TB großen Festplatte) so ziemlich das gleiche.

Um die nicht nur als Lösung, sondern auch als FileServer zu verwenden, baute ich das Gerät auf kosten der Garantie auseinander und hing die Festplatte zur Partitionierung an meinen Mac. Dort teilte ich sie in zwei gleich große Partitionen, eine für Backups und eine für meine Filme, iPhoto und iTunes. Anschließend montierte ich die Festplatte wieder in das Gehäuse und begann mit der Konfiguration.

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So konnte ich, ganz egal wo ich mich zuhause mit meinem Pro aufhielt, immer auf meine Filme und die restlichen Daten zugreifen. Schließlich standen mir nun 500GB mehr Speicherplatz für solche Zwecke zur Verfügung, soviel Speicherplatz hat ein Laptop selbst heute noch nicht. Lediglich der Zugriff auf die Daten dauerte, je nach dem welche Netzwerkschnittstelle man verwendete, etwas länger. Schließlich hatte das Pro der ersten Generation nur 100MBit Ethernet und kein 802.11n WLAN.

Unter diesen Einstellungen betrieb ich die ungefähr ein halbes Jahr. Da das Gerät bei mir recht heiß und durch den ziemlich laut wurde, verbannte ich es schon recht frühzeitig hinter eine Glastür in mein TV Rack, welches durch eine offene Rückwand noch genügend Luftzirkulation möglich machte.

Als dann im Spätsommer 2008 ein neuer vor meiner Haustür stand, beschloss ich die für beide Macs ausschließlich zum zu nutzen und konfigurierte sowie partitionierte das Gerät wieder entsprechend um. Meine Filme und Photos wanderten direkt auf das Raid System des und meine iTunes Library auf eine meiner alten externen Festplatten.

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Ende November 2008 musste auch schließlich meine altes Pro zugunsten eines neuen unibody MacBooks weichen und auf der wurde zusätzlich noch für das meiner Freundin ein weiteres Image eingerichtet. Bis dato war ich soweit eigentlich ganz zufrieden mit der . Lediglich die Lautstärke des Lüfters störte hin und wieder mal. Doch dieses Jahr wurde alles anders …

Seit ca. zwei bis drei Wochen spinnt meine und fällt hin und wieder kurz aus. Die Ursache dafür ist mir bisher unerklärlich gewesen. Spätestens nachdem ich den Stecker gezogen und die ZeitKapsel wieder neu gebootet hatte, funktionierte wieder alles. Doch diese Woche wurde es mir dann zuviel.

Zuerst hatte ich die hard resettet. Darauf hin wurde mir von der und auch vom Dienstprogramm eine “das Gerät könnte überhitzen” angezeigt. Da diese erst seit dem Reset auftauchte und ich gerade am Gerät zugange war, habe ich sofort zum Schraubenzieher gegriffen und das Gerät zerlegt um es und vor allem den mal gut mit Druckluft durchzublasen. Mein Schreibtisch sah danach aus wie ein Schlachtfeld… Aber da meine in Bodennähe steht, ist es auch wieder verständlich, dass sich hier und da etwas mehr Staub als sonst ansammelt.

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Leider war das Problem damit noch nicht behoben und die bezüglich der Überhitzung wurde auch anschließend wieder angezeigt. Als heute die Kapsel wieder ausfiel und die Festplatte sich anscheinend auch nichtmehr drehte, wurde ich stutzig. Gerade wenige Minuten vor dem Totalausfall hatte ich noch auf Apples Supportseiten bezüglich des Temperaturproblems recherchiert wobei mir die Lösung, dass evtl. der Temperatursensor defekt sei, am besten zusagte. Also griff ich wieder zum Schraubenzieher und zerlegte das Gerät aufs neue, diesmal mit speziellem Interesse am Temperatursensor.

Sieht gut aus der Kleine. Noch genau so wie vor einem Jahr. Aber was ist das!? Nachdem ich das Kabel vom Sensor verfolgte und das Herzstück der ausgebaut hatte, musste ich feststellen, dass der Sensor garnicht auf dem Board eingesteckt war.

Also Stecker wieder reinstecken, alles Module wieder an ihren Platz bringen und die Schrauben wieder festziehen. Tada! Meine läuft ruhiger und besser als jeh zuvor. Selbst wenn beide Macs gleichzeitig ein durchführen ist von der kein Ton zu hören. Wenn die nicht verwendet wird läuft weder noch Festplatte. Unter diesen Umständen wäre es sogar möglich die auf den Schreibtisch zu stellen (auch wenn ich den Schreibtisch lieber für andere Dinge nutze).

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Im Nachhinein fällt mir ein, dass man über das Dienstprogramm, in der Konfiguration der die zur Überhitzung unterdrücken kann und dies wohl auch bis zum HardReset der Fall war. Ebenso ist das ganze Szenario eine Erklärung dafür, dass sich von den sonst meist so peniblen Apple Anhängern sich noch keiner über die oder die Lautstärke des Geräts beschwert hat. Schließlich ziehen, gerade bei neuen Geräten, solche Macken schnell die Runde in der Apple Community und mein sowie die Lautstärke meiner war schon von der ersten Konfiguration an so wie bisher beschrieben. Ich kannte das Gerät gar nicht anders!

Ich muss auch noch dazu sagen, dass sofort als mir der lockere Stecker aufgefallen war, ich in meinem iPhoto (mache oft Bilder der “Auspackzeremonie” von Apple Produkten -> Designed by Apple in California) auf meinen Bildern der nachgeschaut hatte, ob der Stecker schon zum Auslieferungszeitpunkt locker war. Leider/Glücklicherweise war dies nicht der fall, wobei ich mich trotzdem frage, wie sich dieser Stecker lockern konnte…. Vermutlich habe ich ihn mal in der Vermutung, ich müsste den Temperatursensor beim Ausbau der Festplatte mit herausnehmen, vorsichtshalber gelöst und das ganze später nicht mehr weiter verfolgt.

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Fazit:
Nachdem ich schon zuvor sehr zufrieden war und nun, seitdem die Macken behoben sind und die besser denn je läuft, strebt meine Zufriedenheit und Freude über dieses geniale Teil gegen +∞.
Es ist eine absolute Kaufempfehlung für jeden, der ein Notebook der Marke Apple besitzt und gerne Backups über machen möchte ohne dazu extra eine externe Festplatte anschließen zu müssen. Schließlich bindet die festplatte automatisch beim ein und es werden so häufiger Backups durchgeführt so dass man bei einem Datenverlust noch eine größere Chance hat seine Daten wieder zu finden. Leider hat Apple seit erscheinen der die Preise nicht mehr angepasst, so dass anderen Lösungen inzwischen billiger zu kriegen wären.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 20:54 Uhr veröffentlicht und wurde unter Apple, Artikel abgelegt.
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