Dropbox - die schnellere iDisk

Wer Apples verwendet wird lieben! Für all diejenigen welche die noch nicht kennen, werde ich vorab ein paar Worte darüber verlieren. Die ist eine Festplatte im Internet. Sie gehört zu einem Service namens MobileMe von Apple, welcher den früheren .mac (DotMac) Service mit erscheinen des neuen iPhone 3Gs ablöste.

MobileMe ist für iPhone Besitzer daher so interessant, weil sich das iPhone ohne Umwege direkt mit MobileMe Synchronisieren kann, genau so wie jeder Mac oder jeder Windows PC. Ändert man z.B. auf dem iPhone einen Eintrag im Kalender, so wird dieser automatisch mit MobileMe abgeglichen und wenn man später an seinen Rechner geht, erscheint auch dort der geänderte Eintrag. Ähnlich funktioniert die Geschichte mit Emails. Außerdem lassen sich so die Systemeinstellungen, Emailadressen und -Regeln sowie Lesezeichen uvm. zwischen verschiedenen Macs abgleichen. Welche Funktionen und Möglichkeiten MobileMe im Detail bietet, erfährt ihr bei Apple.

Da die von Apple zwar 20GB Speicher anbietet (natürlich kann dieser auch noch erweitert werden) ist man in der Versuchung dementsprechend viele Daten auf die zu laden. Außerdem gibt es verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Zum Beispiel kann man die automatisch oder manuell Synchronisieren lassen oder online bzw. offline mit der arbeiten. Leider hat der viele Speicherplatz auch seinen Preis: Geschwindigkeit! Mir ist es seit erscheinen von MobileMe innerhalb eines kompletten Tages noch nicht einmal gelungen die komplett zu Synchronisieren!

Als David von Technikwürze gestern in einem seiner Tweets etwas von im Zusammenhang mit Synchronisation erwähnte, habe ich mich deshalb sofort über informiert und diese getestet. Fazit: absolut empfehlenswert! Aktuell befindet sich der Service noch in der Public-Beta Phase aber ist durchaus nutzbar. Für einen kostenlosen Account bekommt man 2GB Speicher, für einen kostenpflichtigen Account gibt es 50GB Speicher. Ebenso ist für Windows und Mac geeignet und Gerüchten zufolge soll auch noch eine Linux Version folgen. Auf lässt sich ebenso wie auf die über ein Webinterface oder den Finder zugreifen. Der wohl wichtigste Vorteil von gegenüber der ist die Geschwindigkeit. Bei der Synchronisation der Daten wurde mein Internetzugang komplett genutzt so dass diese dementsprechend schnell über die Bühne ging. Weitere Informationen sowie ein ausführliches Video zur findet ihr hier.

Noch ein kleiner Tip zum Schluss:
Da ihr im Finder direkt auf eurer arbeiten könnt, wird es vermutlich vorkommen, dass ihr eine Datei sowohl lokal als auch auf der gespeichert habt. Dies mag zwar als gelten aber für diese Funktion bietet auch ein paar nette Features wie z.B. Snapshots an. Um daher verschiedene Versionen einer einzigen Datei und somit Mutationsanomalien (d.h. wenn eine Datei geändert wird, muss auch die andere Datei geändert werden um gleichen Inhalt zu garantieren) zu vermeiden, empfiehlt sich das Benutzen von Verknüpfungen (). Auf das Thema werde ich in den nächsten Tagen noch gesondert eingehen.

Wenn es doch nur so einfach wäre … Hier kommt der Haken:
Die kann mit einem leider nicht umgehen, zumindest momentan noch nicht. Daher wird der Inhalt eines auf der nicht korrekt gesichert. Folglich empfiehlt sich die Verwendung eines in umgekehrter Richtung: Ihr legt die Originaldatei in die und erstellt von der Datei einen auf eurer Festplatte.

Weitere Details zum Thema folgen in einem nächsten Artikel.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 11. Dezember 2008 um 15:12 Uhr veröffentlicht und wurde unter Apple, Artikel abgelegt.
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